Workshopangebote

Die zentralen Fragen, mit denen sich die Teilnehmenden in unseren Workshops beschäftigen, sind:

Wie sieht ein gutes Leben in unserem Ort in Zukunft aus?

Und was können wir jetzt tun, um in diese Richtung zu steuern?

Um dies zu beantworten, wird zunächst eine gemeinsame Vision entwickelt. Anschließend werden daraus konkrete Projekte abgeleitet und praktisch erprobt.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick, welche Workshopangebote und Phasen unser Prozess enthält. Kein Dorf ist gleich – deshalb sind es auch unsere Workshops nicht. Wir passen für Sie die Workshopschwerpunkte und Methoden jeweils den Bedürfnissen vor Ort an.

Trotzdem nicht das Richtige dabei? Schrieben Sie uns gerne und wir gestalten für Sie den passenden Workshop.

PHASE 1

Leitbildentwicklung:

Unsere Vision für unser Dorf

Die Welt verändert sich, das merken Sie auch in Ihrem Dorf. Doch wohin wollen Sie steuern?


Die Teilnehmenden entwickeln im Rahmen eines Workshops gemeinsam ein wünschenswertes Zukunftsbild für ihren Ort. Dafür werden die Methoden und Materialien der Toolbox (Beispiel- und Trendkarten) genutzt. Im Vorfeld des Workshops können gemeinsam Themenfelder als Schwerpunkte ausgewählt werden.

PHASE 2

Projektideen entwickeln:

Vom Reden zum Handeln

Die Richtung ist klar, doch – was können Sie tun, um sich zu dem Dorf zu entwickeln, das Sie sein wollen?

In diesem Workshop stehen konkrete Projektideen im Fokus. Ob kleinere Maßnahmen oder Masterplan – hier sind die zentralen Fragen: Wie kommen wir gemeinsam zum Handeln und womit fangen wir an?


Die Teilnehmenden arbeiten auf Basis des Leitbildes konkrete Projektideen für die Zukunft des Ortes aus. Dafür werden die Methoden und Materialien der Toolbox (Beispiele, Gestaltungsprinzipien, Möglichmacher) genutzt.

PHASE 3

Von der Vision zur Wirklichkeit:

Ideen erlebbar machen

Hier geht es darum, die Ideen in die Dorfgemeinschaft zu tragen. Wir lassen die Vision lebendig werden – im Ort, zum Anfassen, temporär. Gemeinsam lassen wir Ihre Mitmenschen in die Zukunft reisen. Um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Meinungen einzuholen und noch mehr Menschen für ein Vorhaben zu begeistern, wird die Zukunftsvision prototypisch umgesetzt und inszeniert.


In verschiedenen Schritten und unterstützt durch diverse Workshop-materialien und Prototyping-Karten wird eine Kommunikationsstrategie entwickelt. Zudem werden erste Inhalte für die jeweiligen Kommunikationsmedien erarbeitet.

PHASE 4

Prototyping the Future:

Zukunft zum Anfassen

Wie kommt man vom Reden zum Handeln? Nachdem in Workshops gemeinsam eine Zukunftsvision entwickelt wird, folgt eine Phase in der es darum geht, Ideen auch direkt prototypisch umzusetzen. Es wird herausgearbeitet, wie bereits »morgen« begonnen werden kann, um erste Schritte in Richtung der Vision zu gehen. Wie könnte das Leben im Dorf sein, wenn die Vision real wird? Um das probeweise zu erleben, bedienen wir uns der Methode des »Prototyping«. Das heißt, die Gruppe stellt sich vor, wie der Ort aussähe, was im Ort passieren würde, wenn die Projektideen bereits Wirklichkeit wären und gestaltet den Ort um.

Dann informiert zum Beispiel ein Plakat über eine Veranstaltung die 2025 stattfindet, sorgt ein neues Schild für Irritation oder in der Scheune am Dorfrand gibt es plötzlich ein Café für einen Tag. So wird die gesamte Dorfgemeinschaft mittels kreativer Aktionen eingeladen, zu diskutieren und mitzumachen. Wenn es einen konkreten Vorschlag gibt, wie die Zukunft sein könnte, entstehen zum einen lebhafte und fruchtbare Diskussionen, die über das Meckern am Status-Quo hinausgehen. Zum anderen lassen sich so ohne viel Risiko bereits wertvolle Erfahrungen sammeln und Mitmenschen dazu aktivieren mitzumachen. Zudem sind Ideen, die modellhaft umgesetzt wurden, oft schon halb verwirklicht.

»Vor dem Workshop hatte ich eigentlich keine Ideen. Diese kamen dann durch die Beispiele und die Diskussion mit anderen.«