Die Zukunft der Arbeit ist schon da – auf dem Land

So titelt die neue Studie »Coworking im ländlichen Raum Menschen, Modelle, Trends« herausgegeben von der Bertelsmann Stiftung. Die Studie wurde von der Genossenschaft CoWorkLand mit Unterstützung des Netzwerks Zukunftsorte erstellt und versammelt so eine breite Expertise in der (noch) Nische des ländlichen Coworkens.

Coworking ist in Dörfern eher ein Exotikum als der Normalfall, die meisten Menschen arbeiten stationär am Unternehmenssitz oder im Homeoffice. Doch in allen Regionen deutschlands gibt es Pionier*innen, die erproben wie Leben und Arbeiten im Dorf auch abseits klassischer ländlicher Berufsfelder funktioniert. Diese Pionierarbeit und welche Orte sie hervorgebracht hat nimmt die kürzlich veröffentlichte Studie unter die Lupe. Die zentrale Frage der über 70 Seiten umfassende Publikation: »ob und in welcher Form diese Art des „alleine zusammen Arbeitens“ auch auf den ländlichen Raum übertragbar ist.«

Die Autor*innen Ulrich Bähr, Juli Biemann, Jule Lietzau und Philipp Hentschel haben für die Beantwortung über 200 qualitative Interviews mit Nutzer*innen und Gründer*innen von Coworking-Spaces abseits der großen Metropolen geführt und ausgewertet.
Ein Ergebnis: ländliches Coworking ist divers – die Studie beschreibt 12 Typen von Nutzer*innen, 7 Typen von Arbeitsorten, 4 Gründungsformen, 4 Organisationsformen und 5 zum Teil ungewöhnliche Orte an denen sich ländliche Coworking-Spaces befinden können.

Was ist Coworking? 

Ein Coworking-Space ist kein Gemeinschaftsbüro. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen um gemeinsam, aber nicht unbedingt miteinander zu arbeiten. Ein Coworking-Space ist im Gegensatz zu einem klassischen Gemeinschaftsbüro offen für alle, die Mietung von Arbeitsplätzen ist sowohl tageweise oder dauerhaft in Form einer Mitgliedschaft möglich. Man teilt sich gemeinsam das Büro, aber auch Dinge wie Drucker oder den Besprechungsraum. Das vermeidet Kosten und Aufwand für die Einzelnen. Wesentlich ist aber auch die lokale Gemeinschaft, in der man »like-minded-people« – Menschen die dieselben Interessen, Werte und Ideale teilen – trifft. Daher ist die Küche oder ein Cafébereich oft das Herzstück des Büros. Hier findet Austausch und Netzwerken statt.

Eine entspannte Atmosphäre zeichnet viele Coworking-Spaces aus

Bemerkenswert: Das Konzept des Coworking hat sich bereits bis in bulgarische Hochgebirgsregionen verbreitet. In Bansko, einem Ort mit etwas über 8000 Einwohner*innen hat sich rund um einen Coworking-Space eine internationale Community gebildet, die zum Teil nun auch dauerhaft dort lebt. 

Ob Bergdorf oder städtischer Vorort, die Angebote dieser neuen Arbeitsorte sind so vielseitig wie der Bedarf der Menschen die sie nutzen. Ob klassische Büroeinrichtung oder geteilte Werkstätten, in öffentliche Räume integriert oder eigener Kosmos, die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Studie identifiziert verschiedene Typen von Coworking Angeboten in ländlichen Räumen und beschreibt eine Bandbreite: vom funktionalen Arbeitsplatz im eigenen Dorf bis hin zum Coworkation-Angebot in dem Urlaub und Arbeit kombiniert wird. Der Übergang zu bekannten Konzepten wie zum Beispiel Workshop- und Seminarhäuser oder Gemeinschaftsbüros, die kein Coworking im eigentlichen Sinne darstellen, ist dabei fließend und oft nicht ganz trennscharf.
Klar wird: jeder Ort hat seinen individuellen, lokal passenden Mix.

Warum ist Coworking auf dem Land anders?

Große Spaces wie in der Stadt sind auf dem Land selten

Die Studie zeigt verschiedene Aspekte auf, die ländliches Coworking von Spaces in der Stadt unterscheidet. Zum einen sind die Räume im Vergleich zur Stadt eher klein, zum anderen ist die Coworking-Community (die Gemeinschaft der Nutzer*innen) oft vielfältiger und durchmischter. Hier sitzen auf kleinem Raum Pädagog*innen, Berater*innen, Kreative und Webentwickler*innen beisammen – ein enormes Potential für ungewöhnliche unternehmerische Kooperationen. Die Autor*innen beschreiben ein Beispiel aus einem Coworking-Space in Westensee bei Kiel, hier »sitzt eine Schneiderin neben einem Ingenieur, der vom platten Land aus für die NASA arbeitet, und einem am GEOMAR in Kiel angestellten Meereswissenschaftler.(…) Für eine Forschungsarbeit des Meeresbiologen fertigt die Schneiderin spezielle Netze an, die er auf dem Markt nicht bekommen kann. Ein typischer Vernetzungseffekt ganz unterschiedlicher beruflicher Welten, die die große zukünftige innovative Kraft ländlichen Coworkings ausmacht und eine große Chance für die Industriegebiete 2.0, die die regionalen Wirtschaftsförder:innen oft noch erkennen müssen.«

Aus Austausch wird Teamarbeit

Bemerkenswert fand ich eine Nutzer*innengruppe, die es in der Stadt wohl selten gäbe: die »Mitrausgezogenen« – oft Soloselbstständige die, da ihre Partner*innen einen Job auf dem Land angenommen haben, mit umgezogen sind und nun im Homeoffice arbeiten. Sie erhoffen sich von Coworking-Spaces etwas mehr urbanes Lebensgefühl auf dem Land.

Coworking braucht mobiles Arbeiten 

Die Bedingungen für Coworking-Spaces sind einerseits eine fortschreitende Technisierung, aber auch mobile Arbeitsstile sind eine wesentliche Voraussetzung für lebendige Coworking-Spaces. Aktuell ist das Thema »Homeoffice« in aller Munde, die Vor- und Nachteile werden vielfach diskutiert. Umfragen zeigen, dass viele Menschen nahe an ihrem Wohnort arbeiten wollen, aber nicht unbedingt im Homeoffice. An diesem Punkt ist es wichtig zwischen Homeoffice und mobilem Arbeiten zu unterscheiden. Mobiles Arbeiten beschreibt flexibel am Ort und Zeitpunkt der eigenen Wahl arbeiten zu können und zu dürfen. Das kann von zu Hause aus sein, aber auch in einem Café, der Bibliothek oder eben einem Coworking-Space. Die Vorteile die Nutzer*innen im mobilen Arbeiten, im Gegensatz zum Homeoffice, sehen sind vielfältig: weniger Störungen als zu Hause, mehr sozialer Kontakt, stärkere Abgrenzung von Arbeit und Freizeit und eine bessere technische Infrastruktur. 

Seit beginn der Corona-Pandemie werden immer mehr Online-Meetings durchgeführt

Coworking-Spaces sind vielerorts noch unbekannt

Mobiles Arbeiten ist für viele Arbeitnehmer*innen in ländlichen Regionen nach wie vor nicht alltäglich. Die meisten arbeiten klassisch im Unternehmenssitz. Das ist eine große Herausforderung für viele Gründer*innen von Coworking-Spaces:

»An den Orten ihrer Gründungen ist das Konzept Coworking meist unbekannt, eine Nachfrage muss durch das Angebot erst geschaffen werden. Sie ist potenziell sicher vorhanden, doch es bedarf eines großen Kommunikations- und Erkläraufwandes, sie tatsächlich zu realisieren.«

Dabei brauchen Coworking-Spaces eine kritische Masse um attraktiv zu sein. Sitzt man die meiste Zeit alleine im Büro, so ist der Mehrwert im Vergleich zum Homeoffice für die meisten nicht gegeben. Hier hilft laut der Autor*innen der Studie der Zusammenschluss zu überregionalen Netzwerken und Vermarktungsverbünden um die Sichtbarkeit zu erhöhen. »Netzwerkarbeit (.) ist als Katalysator immens wichtig, um die ländlichen Coworking-Spaces in eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit zu bringen.« Nicht zuletzt bleibt es jedoch die Aufgabe jeder Space-Besitzer*in die Vernetzung in die eigene Mikro-Region zu pflegen. Eine weitere Hürde hierbei ist, dass diese Netzwerkarbeit heute meist ehrenamtlich ist. »Daher wäre zukünftig eine gezielte, auf den Aufbau von Netzwerken ausgerichtete Regelförderung des Bundes wünschenswert. Denn Netzwerke sind mit ihrer Arbeit die Geburtshelfer:innen der ländlichen Coworking-Standorte.«

Coworking zur Belebung des Ortskerns

Im Kontext der Dorfentwicklung ist das Konzept Coworking als Dritter Ort im Dorf besonders interessant. Im Kapitel »Kita, Kaufmann, Coworking« wird der Coworking-Space als Ort der Daseinsvorsorge und Katalysator ländlicher Entwicklung beschrieben. Anhand des Beispiels Hof Viehbrook wird die Vision einer »urbanen Vollversorgung«, in der alles was man tagtäglich braucht zu Fuß erreichbar ist, skizziert. Ländlicher Lebensstil und moderner Job sind selbstverständlich vereinbar, durch Coworking ist jeder in das soziale Umfeld integriert, man ist wie ein Kollegium inklusive Schwätzchen am Kaffeeautomat. »Noch sind diese Orte selten, aber es gibt sie, und sie funktionieren.« 

Coworking, Kita und der Dorfladen können zukünftig die neuen, alten Zentren sein

Was Coworking und Korallenriffe gemeinsam haben

Das Potenzial von Coworking, mehr zu sein als ein gemeinschaftlich geteiltes Büro zeigt der von den Autor*innen beschriebene Korallenriff-Effekt. »Man kann dabei das eigentliche Coworking betrachten wie in der Ökologie ein Korallenriff: Es ist eine Basiskultur – ist es erstmal da, bietet es Raum für anderes, spezialisiertes Leben: Seeannemonen, Clownsfische, Barracudas.«
Coworking kann eine solche Basiskultur sein. Durch vielfältige Nutzungen, die sich rund um so einen Coworking-Space ansiedeln, wie zum Beispiel Ladenkonzepte, Cafés und offene Werkstätten entsteht eine lebendige Ortsmitte von der alle Bewohner*innen profitieren. Durch multifunktionale Konzepte, die gemäß der Bedürfnisse wachsen und sich erweitern können, entstehen belebende Effekte auf die Ortsgemeinschaft.

Ein lebendiges (Dorf-)Ökosystem ist ein wünschenswerter Effekt von ländlichem Coworken

Wo ist Platz für Coworking?

Die Räume in die Coworking-Angebote integriert werden kann sind vielfältig und oftmals fügen sich kleine Spaces gut in bestehende Strukturen ein. So kann beispielsweise auch, im Sinne eines Prototyps, erst einmal ein Testballon gestartet werden bevor man sich an den Umbau einer größeren Fläche wagt. Die Studie macht hier auf einige bemerkenswerte Orte aufmerksam die das Potenzial haben zu einzigartigen Coworking-Spaces zu werden: Vereinsheime und kirchliche Gemeindehäuser werden oft nur zu bestimmten Zeiten genutzt, hier kann Coworking eine Lücke füllen und zur effizienteren Nutzung bestehender Ressourcen beitragen. Andere Orte wie Bibliotheken und Bahnhöfe sind per se Räume der Kommunikation und Begegnung. Sie gehören zum Herz der Gemeinde und können mittels Coworking zum Ort der (digitalen) Arbeitsmobilität werden. In der Schweiz wird bereits an einem breiten Konzept von Coworking in kleinen und mittelgroßen Bahnhöfen gearbeitet. Bemerkenswert finde ich die Entwicklung, dass zahlreiche Genossenschaftsbanken die Verbindung von Coworking eingehen, die geteilte Wertebasis ist hier das verbindende Element. »(.) Überall dort bieten sich Chancen, wo ehemals stärker frequentierte Gebäude kaum noch oder auch gar nicht mehr genutzt werden.«

Coworking auf dem Land – ein sich entwickelnder Markt

Die Studie startet mit einer umfassenden Beschreibung, wie sich das Arbeiten in ländlichen Regionen in den letzten Jahren verändert hat, wie sich der stationäre Arbeitsplatz im Unternehmenssitz auf ländliche Regionen hat und wie die Digitalisierung eher zu mehr Landflucht geführt hat als umgekehrt.

Das Digitale-Dorf-Paradox: »Obwohl die Digitalisierung technisch bereits seit einigen Jahren in den Metropolregionen alle Möglichkeiten bietet, dezentral vom ländlichen Wohnort aus zu arbeiten und so Pendelzahlen zu reduzieren, führte sie im Mainstream der deutschen Arbeitswelt strukturell zu einer Zunahme der Zentralisierung und der Pendelei.«

Zwar ist Coworking in ländlichen Regionen ein Markt der sich noch entwickelt, in den letzten Jahren jedoch stark gewachsen ist. »Die Autor:innen dieser Studie erwarten, dass sich hier in den nächsten Jahren durch die zunehmende Nachfrage nach dezentralem Coworking ein Wandel einstellen wird (…).«

Damit diese neue Art des Arbeitens sich in der Breite etabliert muss jedoch die so genannte »Coworkability« – die technischen und kulturellen Voraussetzungen für Coworking – in vielen Regionen noch wachsen.

Lokale Einzigartigkeit oder uniforme Kette 

Ländliches Coworking hat das Potenzial zum hart umkämpften Markt zu werden. Bereits jetzt ist zu beobachten, dass die Spaces in ländlichen Gemeinden größer werden und Gründer*innen funktionierender Coworking-Spaces, zum Teil nur wenige Autominuten entfernt, direkt den nächsten Space eröffnen. Laut der Studie ist absehbar, dass sich große, überregionale Anbieter vielversprechende Standorte, z.B. in den Speckgürteln sichern und kleine, lokale Unternehmer*innen verdrängen. Eine »Starbuckisierung« von Coworking-Spaces, vom Raumdesign her einheitliche Filialen einer Kette, wäre eine absehbare Folge. Zudem würde die Wertschöpfung aus der Region heraus in die Unternehmenszentralen fließen. Spaces die hingegen kommunal initiiert oder aus einer engagierten Gemeinschaft gewachsen sind, sind lokal verankert, potenziell besser auf die lokalen Bedarfe abgestimmt und bieten über die Schaffung von Bürofläche hinaus einen nicht-monetären Mehrwert für den Ort. Auch hierfür bieten die Autor*innen einen Ansatz, der das Problem Bottom-up und Netzwerkbasiert löst.

Ländliche Coworking-Spaces werden teilweise auch von Kommunen initiiert

Post-Corona-Szenario: Coworking-Satellitenringe

Die Studie, welche 2017 startete und im Herbst 2020 fertig gestellt wurde, beschreibt Coworking-Spaces sowohl als Leidtragende der Pandemie als auch langfristig als potenzielle Profiteure. Viele Spaces stehen aktuell vor der Herausforderung Hygienekonzepte und Abstandsregelungen umzusetzen, Gemeinschaftstreffen können nicht stattfinden und Nutzer*innen bevorzugen es im Homeoffice zu arbeiten. Keine einfache Zeit für Betreiber*innen. Doch die Autor*innen skizzieren auch ein positives Post-Corona-Szenario: Ausgelöst durch die Covid-19 Pandemie entsteht ein dichtes Netz dezentraler Coworking-Spaces. Die wachsenden Speckgürtel um die Metropolen, in denen die »Homeoffice-Quote« aktuell niedrig ist werden zu sogenannten Coworking-Satellitenringen. Die Idee ist einfach: in den Orten rund um die Stadt entsteht ein Ring aus Coworking-Spaces, so dass die Arbeitenden eine Alternative zum Pendeln in die Stadt haben. Die Menschen arbeiten zunehmend mehr in ihrem Wohnort, die tägliche Pendelei zwischen Stadt und Umland fällt weg und die Ortskerne beleben sich. Erste Schritte in diese Richtung sind erkennbar, so entstehen gerade einige Pilotprojekte, zum Beispiel in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Fazit:

Die Studie »Coworking im ländlichen Raum – Menschen, Modelle, Trends« beleuchtet nicht nur das, nur auf den ersten Blick, kleine Phänomen ländlichen Coworkens sondern spannt den Bogen über die breiten Herausforderungen ländlicher Räume und ordnet mobiles Arbeiten als relevanten Treiber regionalen Strukturwandels mit vielfältigem Impact auf Gemeinschaft, Kultur und Wirtschaft ein. 

Die methodisch fundierte Analyse bringt Klarheit und Struktur in ein komplexes, auf den ersten Blick schwer überschaubares Feld. Souverän beschreiben die Autor*innen das Phänomen sowohl in den großen Strukturen als auch im Detail. Die ganze Bandbreite ländlichen Coworkings wird dargestellt und auch feine Unterschiede (z.B. den Unterschied zwischen Workation und Retreat) nachvollziehbar herausgearbeitet. 

Nicht zuletzt integriert die Studie bereits die ersten Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und gibt einen interessanten Ausblick auf absehbare Entwicklungen.

Dörfliches Coworking hat laut der Studie das Zeug zum Massenphänomen zu werden. Die, bei einer flächendeckenden Verbreitung und Nutzung anzunehmenden Effekte, zeigen das transformative Potenzial sowie diverse positive Auswirkungen auf die Umwelt, Regionalentwicklung, Fachkräftesicherung und die persönliche Work-Life-Balance. Die Autor*innen beleuchten schlüssig das transformative Potenzial mobilen Arbeitens und argumentieren, wie Coworking einen wirkungsvollen Beitrag zur Reduzierung von Landflucht bieten kann.

Die Publikation ist sowohl für zukünftige Coworking-Space Betreiber*innen, Unterstützer*innen als auch Interessierte an diesem Trend eine Bereicherung. Zahlreiche Grafiken und Abbildungen illustrieren die Ergebnisse und durch die vielen Beispiele ist der Inhalt nicht abstrakt sondern nah an der Lebensrealität der Menschen. Interessante Inhalte und Spaß beim Lesen – Bravo. 

Für alle die sich etwas mehr Zeit nehmen wollen ist hier der Link zur Studie als kostenloser Download.

Zum Weiterlesen: Digitale Arbeit auf dem Land – wie Corona neue Zukunftschancen eröffnet.

Quelle:

Bähr, U., Biemann, J., Lietzau, J., Hentschel, P., Bertelsmann Stiftung (Hrsg.) (2020): Coworking im ländlichen Raum – Menschen, Modelle, Trends. Gütersloh